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wir erzählen Ihre Geschichte...

Geschichten, die zu Geschichte werden, passieren jederzeit und an jedem Ort. Wir halten sie für Sie fest.

Die Großmutter, die ihren Enkeln ihre Familiengeschichte hinterlassen möchte? Das Unternehmen, das anlässlich seines Jubiläums Firmengeschichte ganz besonders aufarbeiten möchte? Wir sorgen dafür, dass Ihre „Story“ erfahr- und erlebbar wird – und bleibt.

16Oktober

Von Brautpaaren, Hunden und Radfahrern...

Also ist wieder eine Woche herum und frau sitzt da und weiß nicht, was sie zuerst aufschreiben soll. Jeden Tag passieren aufregende, lustige, auch traurige, anrührende Dinge. Wie entscheidet man, was am interessantesten, kurzweiligsten, schönsten ist?

brautpaare hunde radfahrerDie Geschichte des Brautpaares vielleicht, das nach der kirchlichen Trauung mit der Fotografin durch die malerischen Gassen des alten Städtchens lief, um den schönsten Tag im Leben vor traumhaft idyllischer Kulisse in Bildern für die Ewigkeit festzuhalten und das danach zurück vor der Kirche feststellen musste, dass alle Hochzeitsgäste inklusive des Brautpaar-Fahrers schon zur Lokalität aufgebrochen waren und sie vergessen hatten, woraufhin sich nur noch ein bis dato unbekannter Vespa-Fahrer fand, der die frisch angetrauten auf seinem Gefährt in höchst verkehrswidriger Art und Weise ohne Helm zu Dritt auf einen Sitz gezwängt der Hochzeitsgesellschaft hinterherfuhr – ein Ereignis, das diesen unvergesslichen Tag noch unvergesslicher werden ließ.

Oder vielleicht eine der letzten Schlagzeilen in der Zeit, wonach Kommunen die baldige Einrichtung einer DNA-Datenbank für Hundekot erwägen (ja Sie haben richtig gelesen), in der alle Hunde registriert und so die unbeseitigten Kothaufen zugeordnet werden sollen; Vorbild hierfür sind europäische Städte wie London, wo nächstes Jahr ein Pilotprojekt startet, oder Neapel, wo man den tierischen Hinterlassenschaften schon seit einiger Zeit erfolgreich zu Leibe rückt, eine Idee, die im bergischen Leichlingen bei Köln wohl kurz vor der Umsetzung steht und die sicher auch im hiesigen Kreis Ahrweiler auf viel Zustimmung stoßen würde, sind doch auch wir täglich geplagt von unerwünschten Häufchen auf Grünanlagen an der Ahr, auf Fuß- und Radwegen und - man will es nicht glauben - auch mitten in den Fußgängerzonen; und nein, ich bin kein Hundefeind, im Gegenteil, darf ich doch zwei süße und heißgeliebte Vierbeiner zu meinen Familienmitgliedern zählen und unglaublich, aber wahr, will auch ich trotzdem nicht ständig mit auf die Wiese gehefteten Argusaugen im Grünen spazieren gehen müssen, um ja bloß keine Tretmiene zu übersehen.

Und dann wäre da noch die ewige Freundschaft zwischen Fahrrad- und Autofahrern, die auch in unserer Kreisstadt eine sehr innige ist, lächelt doch selbstverständlich der Radfahrer dem Autofahrer freundlich zu, wenn er als Zweiradfahrer in einer Einbahnstraße für ihn völlig selbstverständlich entgegen der Fahrtrichtung fährt – ist doch schließlich der kürzeste, direkteste Weg, was kümmern ihn da Verkehrsregeln – und hat selbstverständlich überhaupt kein Verständnis, dass der mit vier Rädern ausgestattete Entgegenkommende – der also in richtiger Fahrtrichtung unterwegs ist – sich auch noch aufregt, vor allem weil er sich fürchterlich erschreckt, der soll sich mal nicht so haben … schließlich könnte es derselbe Autofahrer sein, der nach der nächsten Biege keine Lust hat, am Zebrastreifen zu bremsen, das ist ja viel zu anstrengend und zeitraubend, schnell Gas gegeben kommt er doch noch ´rüber bevor der laufende Zweibeiner seinen Fuß auf den weißen Streifen setzt und der Radfahrer dahinter hat doch schließlich auch Bremsen und darf hier sowieso nicht über den Streifen fahren.

Ach ja, so könnte es nun immer weitergehen, aber nächste Woche ist ja auch noch ein Sonntag. Einen schönen Abend noch.

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